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Über Umwege nach Australien!

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    • Über Umwege nach Australien!

      Einen schönen guten Tag,
      ich möchte euch hier nach und nach meinen Reisebericht präsentieren.
      Es geht in drei Wochen durch drei Länder Asiens nach Australien und anschließend mit einem erneuten Stop in Singapur zurück.

      Die Airline meiner Wahl war diesmal EY. Es gab von AB eine Silberpromotion. Mit minimalem zusätzlichen finanziellen Aufwand wäre ich so von Null auf TB Gold Status gekommen. Zudem hätte es einen Haufen Meilen gegeben, der in einen CX Flug in C investiert worden wäre.
      Gut, wie es jetzt gekommen ist konnte man vielleicht ahnen, aber so richtig dran geglaubt hat ja niemand. Hatte aber zur Sicherheit auf EY Stock gebucht.
      SQ wäre übrigens 20% teurer gewesen, aber es ging mir ja jetzt um die Meilen und den Status.

      Und los geht die Reise!
      DUS-SIN + SIN I

      08. August
      DUS-SIN

      Wie gesagt, EY war die Airline der Wahl. Nachdem ich um vier Uhr aufgestanden bin und um 6:45 mal wieder in nem A320 saß war mir nicht klar, ob es das die Meilen wert war.
      Die D-ABHA brachte mich in einer Stunde nach ZRH. Auslastung etwa 60%
      Dazu Busboarding.


      In ZRH die Zeit tot geschlagen und dann konnte mein erster Dreamliner geboardet werden, bisher hatte ich es tatsächlich nicht geschafft, aber auch nicht versucht. Die A6-BLB stand bereit. EY hat fünf B789 mit F, die fliegen auf wenigen Routen.


      Bis zum OLCI waren noch sehr viele Plätze frei, obwohl bei EY kostenlos ein Platz gewählt werden kann.
      Am Ende schien es allerdings so, dass der einzige nicht besetzte Platz neben mir war. Überraschend war, dass es doch einige PAX gab, die zwei Stops hatten. Denn alle nicht in ZRH startenden mussten kurz zum Gate Agent, der sich die Bordkarten zeigen ließ.
      Der Flug nach AUH war auch ereignislos.


      Die Kopfstützen finde ich sehr gut gemacht


      Leider flogen wir zu weit südlich an Teheran vorbei, das hätte ich ganz interessant gefunden.


      Das Essen war maximal ok. Da soll sich mal noch einer über LH beschweren. Auf FRA-AMM hatte ich das beste Y Essen seit langem!


      Auch sonst war ich von EY eher enttäuscht. Keine Tücher, zweimal Getränke. Kein Snack. Ich habe nach dem Flug auf YouToube gesehen, dass es bis vor kurzem noch einen Snack gab.
      Das IFE war ganz passabel, ich schaute mir nochmal den ersten Teil der Hunger Games an. Die B789 hingegen fand ich doch sehr angenehm. Gut, ohne Nachbarn macht auch die, viel kritisierte, 3-3-3 Anordnung nichts.

      Nach der Landung die nächsten Highlights.
      Apron in AUH bei 37°C. Die Busse standen immerhin schon bereit.
      Die Transfersiko voller Inder. Es glich einer Traube, das Gedrängel riesig. Die Security hatte Mühe das in den Griff zu bekommen. Interessant, wie sich Klischees immer wieder bestätigen.
      Ab in die famose Al Reem Lounge. Ein Traum. Aber man nimmt was man bekommt.

      Noch zwei Wasser für den Flug maximiert und zum T1 gelaufen. War ein ganzes Stück.

      Das es wieder mit dem Bus zum Flugzeug geht war mir schon länger klar, denn als ich meine Buchung irgendwann checkte stand plötzlich eine B77L im Plan. Die ist sporadisch immer mal wieder geflogen aber nie so richtig planbar. Im August flog die an quasi jedem Dienstag. Jedenfalls haben die wohl nie eine Gate Position. Ich hatte mich erst noch etwas geärgert nicht zwei Tage früher geflogen zu sein, dann hätte mich ein Freund mit in die FCL nehmen können, aber ne B77L auf diesem Wege zu bekommen war mir jeden Umweg wert. Klar, die ist bei den betreibenden Airlines normalerweise gut planbar, aber für mich nur mit relativ großen finanziellen Aufwand.

      So habe ich sie voller Freude erklommen. Die A6-LRB, eine von 59?! ihrer Art.


      Auch 3-4-3 bei 100% in Y war egal.
      Mein Plan zu schlafen ging auf. Auch die GE90 änderten daran nichts.
      Zum Frühstück im "US Style" wurde ich dann wach. Toll Etihad.


      Minimal zu spät war SIN erreicht. Der Anflug wie erwartet. Sehr viele Schiffe und ein erster Blick auf Singapur.


      Immigration sehr zügig erledigt und Koffer, sowie separat aufgegebenes Stativ, in akzeptabler Zeit da. Letzteres leider etwas beschädigt, aber in der Funktion nicht eingeschränkt. Das habe ich erst bei Gebrauch gemerkt und wollte es auf dem Rückflug reklamieren. SPOILER: Soweit ist es nicht gekommen, am Ende mehr dazu.
      Vom Flughafen ging es mit der MRT nach Chinatown.




      Allerhand Billigkram






      Später habe ich erstmal ne Stunde geschlafen und anschließend etwas gegessen.


      Danach noch eine SIM gekauft, denn ich hatte zufällig gesehen, dass es hier eine gibt, die quasi free roaming in halb Asien, OZ, NZ, UK und USA hat. Das ganze für 18 SGD, allerdings mit 15 SGD Guthaben. In Singapur in den ersten fünf Tagen 100GB frei. Für 15 SGD hatte ich mir dann später (kurz vorm Abflug) ein 2.5 GB Datenpaket gekauft.
      Zurück am Hostel bekam ich mit, dass heute der Unabhängigkeitstag ist und Feierlichkeiten stattfinden. Das klang gut und so sind wir Richtung MBS gelaufen.
      Vorbei an sehr grünen Gebäuden und auch Straßen.




      Nun wurde es sehr voll, da wo normalerweise der schwimmende Fußballplatz ist war jetzt eine schwimmende Bühne.
      Alle hatten rote Shirts an. Wer kein SG Shirt hatte, war im Fußballtrikot unterwegs.




      Als es dunkel wurde begann die "öffentliche" Show. Für alles andere hätte man weit im voraus Tickets kaufen müssen. Wie es aussah stiegen Drohnen auf, die verschiedene Figuren symbolisierten.
      Hier mal exemplarisch.


      Fand ich durchaus beeindruckend. Beim letzten Superbowl waren ebenfalls schon Drohnen im Einsatz.
      Natürlich gab es auch noch ein Feuerwerk. Die Asiaten waren unfassbar begeistert. Wie sie halt so sind




      War ein schöner Abend und natürlich eine glückliche Fügung, dass ich ausgerechnet heute hier war.
      Am nächsten Tag bin ich dann etwas durch SIN spaziert.






      Am Sinagapore River entlang. Der Kontrast zwischen alt und neu.


      Hinunter, bis das MBS in Sicht war.


      Anschließend ging ich weiter Richtung MBS. Der Blick Richtung Marina Blvd.


      Da es, wie immer in Singapur, doch sehr warm war und ich bisher alles gelaufen bin, ging ich ein Stück durch die kühle MBS Mall. Las Vegas feeling kam nicht auf. Da finde ich das Venetian doch um einiges "authentischer"


      Durchs MBS, hinten raus zu den gardens by the bay
      Die Supertrees sind allgegenwärtig




      Auch das MBS ist oft zu sehen


      Aufgrund der Hitze hatte ich dann doch relativ schnell genug und trat den Rückweg an.


      Auf dem Rückweg noch etwas gegessen, geduscht und danach mit der MRT bis Downtown und dann ins Level 33.
      Der Blick in die Bay ist von hier nicht schlecht


      Die Sicht auf das MBS ist sogar hervorragend


      Es gibt noch eine andere Rooftopbar, dort sind Stative aber ausdrücklich nicht erlaubt.
      Daher investierte ich die rund neun Euro pro Bier lieber hier.
      Nachdem es dunkel geworden ist, bin ich dann auch wieder zurück. Von der Lightshow bekommt man hier oben aufgrund des Winkels nicht viel mit.


      Das waren nun meine ersten knapp zwei Tage in Singapur.
      Die extreme Sauberkeit fällt sofort auf. Man könnte es vielleicht sogar als steril bezeichnen. Nicht wenige halten Singapur für relativ langweilig. Es ist halt schon extrem westlich, aber hat doch einiges zu bieten.
      Die Temperatur, primär aber die Luftfeuchtigkeit ist nun nicht wirklich angenehm. Es gibt in Singapur einige Walks z.B. MacRitchie. Aber ich muss sagen, das wäre mir doch zu anstrengend Aber sicher nur Sache der Gewöhnung.

      Im nächsten Teil geht es dann weiter in Richtung KUL.

      Max
    • SIN-KUL & KUL

      Freitag, 11. August
      Mit der MRT fuhr ich in etwa einer Stunde zum Airport. Dort mit dem Skytrain ins T1 und bei Air Asia alles selbst erledigt, was man selbst erledigen kann. LCC at it's best.
      Die Siko in SIN befindet sich am Gate. Ich bevorzuge eine zentrale.
      Dort kam um kurz nach 11 Uhr die 9V-AJE an, die A320er sind dieses Jahr eine echte Plage.


      Um 11:45 erfolgte bereits der TO. Warum schaffen es EW, LH, AB etc quasi nie das Flugzeug auch in nur ansatzweise dieser Zeit zu drehen? Auslastung etwa 95%.
      Der Pitch extrem niedrig. Ich vermute 29". So eng hatte ich es noch nie.


      Irgendwann gab es dann für mich, nach prüfendem Blick auf die Bordkarte, folgendes Essen.
      Ich wüsste nicht dass ich das Gebucht habe. Es haben nicht alle etwas erhalten. Meine Mutmaßung ist, dass es höchstens mit dem dazu gebuchten Gepäck zusammenhängen könnte.


      Kurz vor der Landung viele ökologische Sünden


      In KUL zehn Minuten vor der Zeit gelandet, eben diese aufs frei werden des Gates gewartet und anschließend 40 Minuten für die Immigration gebraucht. In Anbetracht der aus allen Nähten platzenden Halle keine zu lange Wartezeit.
      Danach bin ich mit dem Bus bis KL Sentral und von dort mit der Monorail bis Bukin Bitang gefahren. Landung bis Ankunft: Drei Stunden.
      Es war nun 16 Uhr, nach kurzer Pause und einer Dusche bin ich dann direkt mal los zu den Petronas Towers. 1.4KM zu Fuß.


      Der Verkehr war direkt so, wie in weiten Teilen Asiens erwartet. Es war laut, hat gestunken, es schien nicht sonderlich geordnet abzulaufen.


      Vor den Towern befindet sich dieser "Wald"


      Zudem eine Parkanlage


      Bevor es dunkel wurde gab es noch Essen. Preis: Keine zwei Euro.


      Anschließend wieder nach draußen




      Die Tower fand ich schon recht beeindruckend. Später gings noch kurz in die anschließende Mall. Ich hatte auch ein paar Nikes gefunden, 30% günstiger als in D und ich wollte eh neue. Leider passen mir nur sehr wenige Schuhe gut. Ein spezielles Modell von Nike ist dabei.
      Anschließend bin ich zurück gelaufen und es wurde noch etwas später.

      Daher startete der nächste Tag auch erst gegen 10 Uhr. Heute standen zunächst die Batu Caves auf dem Programm.
      Mit der Monorail


      bis KL Sentral


      dort musste ich über 40 Minuten auf den Zug warten. Großartig. Der war dann hoffnungslos überfüllt. Lag vermutlich an zwei Wagen exklusiv für Frauen, die von denen aber quasi nicht genutzt wurden. Sehr sinnvoll.
      Nach etwa einer halben Stunde angekommen und, wie erwartet war es sehr touristisch. Die Preise schienen aber nicht allzu überzogen, auch wenn ich nichts kaufte.
      Bevor es die über 200 Stufen nach oben ging bekam jeder einer Eimer mit zwei Steinen in die Hand. So lässt sich Material auch nach oben schaffen.


      Oben angekommen hat es sehr gestunken. Zudem war es insgesamt sehr siffig, die Luft sehr feucht. Und das soll jetzt eine enorme buddhistische Bedeutung haben? Nunja, da hatte ich mehr Sorgfalt erwartet. Es gab ein paar Figuren und Affen.








      Das wars im großen und ganzen, also wieder runter.








      Ich bin dann auch relativ zeitnah wieder zur Haltestelle gelaufen, da ich den nächsten Zug erwischen wollte.
      Als KL Sentral erreicht war in der dortigen Mall wieder etwas gegessen.
      Ich hatte mir noch den Thean Hou Tempel herausgesucht. Laut Google Maps eine knappe halbe Stunde zu Fuß. Da ich eh die Brickfields angucken wollte ging ich los. Durch selbige durch wurde der Weg dann nicht mehr so fußgängerfreundlich.






      Generell ist KL nicht besonders gut fußläufig zu erkunden. Überall breite, viel befahrene Straßen, viele Abgase. Die Gehwege in schlechtem Zustand. Aber auch die Alternativen sind nicht besser. Dazu am Ende mehr.
      Bei 31°C in der Mittagszeit kam ich oben an. Der Tempel war ganz nett, aber ungehauen hat es mich jetzt nicht.








      Zurück nahm ich einen UBER für 1.X Euro. Die eigentlich zehn minütige Fahrt dauerte dann fast 30.
      Ich habe UBER noch nicht allzu oft genutzt, aber immer wurde das Thema vom Fahrer auf Fußball, deutsche Autos, oder Formel 1 gelenkt.
      Irgendwann wollte er wissen wie denn die Preise in Deutschland so wären. Was das durchschnittliche Jahresgehalt sei. Noch bevor ich antworten konnte warf er 5K Euro in den Raum. Ich konnte mich durch "mehr" aus der Affäre ziehen.
      Mir ist es irgendwie unangehm in solchen Ländern darüber zu reden. Denn ich verdiene als Student mit nem 450 Euro Nebenjob ja schon über 5K im Jahr.
      Daher ist es umso grotesker, dass sich in KL eine Mall an die andere reiht. Viele mit Marken wie LV, Prada usw.

      Generell bin ich sehr oft sehr froh das Glück gehabt zu haben in Deutschland geboren worden zu sein und gewissen Luxus als Selbstverständlichkeit sehen zu können.
      Und immerhin machen viele Menschen in "diesen" Ländern auch einen zufriedenen Eindruck.
      Nachdem ich dann am Nachmittag wieder im Hostel war ging es später nochmal zum KLCC und guckte mir die Wasser/Licht Show zu "We are the World" Musik an. Wie passend.
      Dabei ist mir aufgefallen dass offenbar seeeeehr viele junge Malayen rauchen. Die Security und Polizei hat das aber sehr ernst genommen und alle, die
      erwischt wurden mussten mitkommen.
      Den Abend verbrachte ich ähnlich wie den letzten mit ein paar Leuten aus dem Hostel. Daher startete der nächste Tag wieder nicht besonders früh. Ich hatte mir eh nur noch zwei Sachen herausgesucht. So viel bietet KL auf den ersten Blick ja auch nicht. Mit Monorail und Hochbahn? ging es zum Sultan Abdul Samad Building und Merdeka Square. Leider befindet sich dort eine Bühne für irgendwas und die Fläche war entsprechend vollgestellt bzw nicht betretbar. Generell war das Gelände und die Umgebung eine einzige Baustelle.






      Das zweite Ziel war Chinatown und der fleatmarket. Offenbar mehr oder weniger das gleiche. Hier gibt es allen möglichen Schund. Schlecht genähte T-Shirts und Trikots. Billigen Elektroschrott, das Übliche. Die Dichte an Langnasen war hier verhältnismäßig hoch. Diese schienen bei vielen Artikeln auch zuzuschlagen.






      Nachdem ich weitere, volle und stinkende, Straßen durchquert hatte war ich wieder an der Bahnstation.


      Beim Umstieg in den Monorail zeigte sich ein großes Problem KLs. Ob auf der Straße oder auf der Schiene. Der Verkehr ist katastrophal. Nirgendwo kommt man gut und schnell voran. Die Taktung der Züge ist viel zu gering. Gerade den Monorail betreffend. Sehr kurze Züge, die schon komplett voll in der Station ankommen. Dort warten an jeder der vier Türen aber viele Personen. Wäre ich mit 1.8m, für KL Verhältnisse, nicht überdurchschnittlich groß hätte ich noch länger als 30 Minuten (!) warten müssen.
      Es gibt wohl andere Züge, die aus Sicherheitsgründen momentan aber nicht fahren.


      Für den restlichen Tag hatte ich keine Pläne mehr. Kaufte noch ein paar T-Shirts. Auf dem Rückweg nahm ich den Bus, da es leicht regnete. Schlechte Entscheidung, denn es ging kaum einen Meter vorwärts.


      An einem Foodtruck noch etwas gegessen und danach nichts erwähnenswertes mehr gemacht. Ich wollte eigentlich noch auf den Fernsehturm, aber das Wetter war mir nicht gut genug.

      Das wars auch schon mit Kuala Lumpur. Die Zeit verging schnell.
      Im Vergleich zu Singapur natürlich sehr anders. Bisher ist KUL die am "asiatischsten" empfundene, von mir besuchte, Großstadt in Asien. (Habe nur PVG, ICN, SIN und technisch gesehen noch DXB, AMM und TLV)

      War ich mir am Angang nicht sicher, ob sich KL lohnen würde, so war ich froh es doch eingebaut zu haben. Es ist jetzt sicher keine besonders tolle Stadt, hat keine spezielle Atmosphäre oder sonst etwas super tolles, aber es hat mir sehr gefallen. Ob ich wieder kommen werde - keine Ahnung. In entfernterer Zukunft bestimmt.

      Extrem negativ bleibt der Verkehr in Erinnerung. Ansonsten ist noch anzumerken, dass KL extremst günstig ist. Das betrifft Essen, Transport und auch Hotels. So gibt es sehr gut bewertete für um 30 Euro / Nacht. Auch die bekannten Ketten sind m.M.n. extrem günstig.

      Fortsetzung folgt!
    • Marc Stier schrieb:

      Hey Max,

      ein klasse Bericht, vielen Dank für die vielen und abwechslungsreichen Eindrücke und Kommentare, vor allem aber natürlich auch für die Mühe.

      Gruß
      Marc
      Hallo Marc,

      Danke für Dein Lob!
      Die Mühe mache ich mir gerne, denn ich finde es auch für mich immer schön, wenn ich hinterher durch den Bericht nicht nur die Reise reflektieren kann, sondern immer wieder lesen kann. Das geht so meiner Meinung nach wesentlich besser, als wenn ich mir nur Fotos anschaue zum Beispiel.
      Zudem haben mir diverse Berichte schon enorm geholfen, vielleicht helfe, oder inspiriere, ich ja auch jemanden :D

      Max
    • Servus,

      tolle Eindrücke von vielen bekannten Orten. Ist ja wahnsinn, was da vor Singapur an Schiffen liegt.

      Eine Anmerkung noch, die Batu Caves sind ein Hindu- Tempel, haben mit Buddhisten also nicht so viel am Hut. ^^
      Den Verkehr in Kuala Lumpur fand ich damals auch "interessant", hätte fast meinen Flug von SZB verpasst, damals noch mit Dash-7 der Berjaya mit Tioman, weil da alles verstopft war und obendrein auch noch wegen irgendeinem Marathon teilweise gesperrt.

      Gruß,
      Sven
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    • KUL-DPS + Bali
      14. August und 15. August

      Am nächsten Tag, den 14.8. nahm ich nach dem Frühstück die Monorail um 7:40 bis KL Sentral und dann für elf Euro den KLIA Express.
      Dieser fährt ohne Stop in etwa 30 Minuten bis zum Flughafen. Der Zug war sehr leer.

      Ich hatte wieder Air Asia gebucht, diesmal Premium Flex. Prio CI gibt es entweder nicht, oder ich habe diesen nicht gefunden. Allerdings auch nicht gesucht, denn die normalen Schalter waren sehr leer.
      Offenbar inkludierte mein Tarif auch eine Lounge, die seines gleichen sucht. Ein paar Snacks, Reis, Cola + Sprite und Wasser werden angeboten. Die Wifi war allerdings schnell, sodass ich bis 20 Minuten vor Boarding blieb. Das nächste mal würde ich wohl mal die Malindo C buchen, die hatte ich nämlich gar nicht auf dem Schirm.
      Ist KLIA2, das LCC Terminal, Air Asia only? Es wirkte zumindest so.


      Ich entschied mich für Platz 1A. Der Nachteil liegt auf der Hand, aber lieber so, als mit Sitznachbarn. Denn freie Plätze gab es keine, außer die komplette Reihe 1.




      Nach kurzer Zeit wurde mein Essen serviert. Ganz ok, auch nicht viel anders als EY. Dazu kaufte ich mir noch eine Cola. Umgerechnet 1€. Die war allerdings warm und das einzig geladene Softgetränk.


      Zwischenzeitlich überflogen wir einige Inseln, die sicher alle schöner waren als Bali.


      In DPS angekommen klappte erstmal nicht allzu viel. Prio Gepäck: Nö. Roaming der Singapur SIM: Nö. Das konnte ich aber bald lösen. Die Taxifahrer zocken auch nur ab, wollten 400.000 IDR* Die Airport Seite sagt 200K IDR. Da mein Internet nicht funktionierte war UBER keine Option, sei wohl eh teilweise schwierig. Zufällig hat das jemand mitbekommen, der auch nach Ubud wollte. Sodass wir dann je 200K bezahlten.
      *100.000IDR ~ 6.30 Euro

      Hinein ins Verkehrschaos. Für 28KM geschlagene zwei Stunden gebraucht. Ich war sehr genervt, wo war ich hier nur gelandet. Immerhin mal wieder südlich des Äquators
      Gut, ich wusste was mich erwartete, hatte keine hohen Ansprüche.
      Um 17 Uhr war ich dann endlich da. Aber ich lernte direkt ein paar nette Leute kennen. Am Abend haben wir zusammen gegessen und beschlossen für den nächsten Tag einen Fahrer zu organisieren.
      Um neun Uhr ging es los, der Preis übrigens unschlagbar. Der Fahrer, Putra, war auch der Hammer. Er war mal ne Zeitlang Koch auf einer der Carnival Schiffe und ist jetzt zurück auf Bali. Wir fuhren verschiedene, im Voraus festgelegte, Ziele an. Zunächst ging es nach Tayan Amun.








      Das Wetter war leider etwas wechselhaft. Zwischendurch immer mal wieder ein kurzer Schauer.
      Der Tempel wusste auch nicht so richtig zu überzeugen, der Eintritt lag bei 20K IDR.
      Weiter ging es. Zum obligatorischen Halt: Eine Kaffeeplantage. Hier kommt man auf Bali einfach nicht dran vorbei.
      War für mich nicht besonders interessant, denn ich mag & trinke keinen Kaffee.




      Motivation pur




      Anschließend gab es selbstverständlich eine Probe sämtlicher Sorten. Bis auf Luwak, offenbar damit niemand merkt, dass der Aufpreis den Geschmack nicht wert ist. Ich habe auch probiert und stellte fest, dass ich Ingwerkaffee mag. Alles andere nicht. Generell bin ich ein Fan von Ingwer. Nach der Probe habe ich für 40K IDR noch einen Becher Ingwerkaffee gekauft.


      Weiter ging die Fahrt. Der nächste Halt ist in jedem Hochglanzkatalog zu finden. Pura Ulun Danu Bratan. Bei passendem Licht und wenn man alle Touristen entfernt sind diese Fotos tatsächlich machbar. Heute war ersteres furchtbar und letztere reichlich vorhanden. Eintritt diesmal 50K IDR.








      Wir hatten Hunger und fuhren zu irgendeinem Restaurant. Der Preis hoch, das Essen wenig und geschmacklich ok. Angrenzend waren ein paar Reisterrassen.






      Danach wollte Putra uns noch einen Wasserfall zeigen. Auf dem Weg dorthin kamen wir dann am "echten" Bali vorbei. Keine Touristen, kleine Reisterrassen, winzige Dörfer.
      Der Weg zum Wasserfall führte etwa 500 Stufen hinunter. Wir freuten uns schon auf den Weg zurück.
      Nachdem der dazugehörige Fluss überquert war


      Erreichten wir den Wasserfall. Außer uns war niemand hier.




      Am Ende waren wir nach 19 Uhr wieder zurück. Waren gut 10h unterwegs. Es waren äußerst unterhaltsame Stunden, auch wenn es aufgrund meiner Kritik vielleicht nicht so wirkt. Wir hatten auf der Fahrt sehr schöne Eindrücke einen echt guten Tag. Alleine wäre es wahrscheinlich eher negativ ausgefallen.
      Das besserte meine Laune direkt erheblich. Von Vornherein war Bali aber eh nur als softer Einstieg geplant, meine Erwartungen nicht allzu hoch.
      Danach sind wir wieder zusammen Essen gewesen.

      Erster Eindruck Bali
      Eigentlich hatte ich es genauso erwartet, wie es dann tatsächlich war. Mir ist allerdings unbegreiflich, wie Reiseveranstalter, Blogs etc. Bali als "traumhaft" bezeichnen können. Gut, offenbar lässt sich hier viel Geld verdienen. Mir ist aber ebenso ein Rätsel, dass viele Besucher Bali wohl tatsächlich "traumhaft" finden. Meiner Meinung nach kennen die entweder nichts anderes, oder reden sich alles schön.
      Ich bin meistens ziemlich kritisch und bereue Bali nicht, aber ob ich nochmal wieder komme ist bereits jetzt sehr fraglich.
      Dabei habe ich nicht mal wirklich vergleiche zu anderen Inseln Asiens. Lediglich NZ wurde von mir intensiv besucht. Und das überbietet Bali von der Natur und den Stränden natürlich extremst.

      Ubud, Canggu und die Hölle (Kuta)
      16.-23. August

      Die anderen hatten meine heutigen Ziele schon besucht. Da ich keine Lust hatte alleine einen Fahrer zu nehmen blieb nur die Bali Variante. Scooter. 60K für 24h. So lange wollte ich ihn nicht, aber egal. Versicherung: Keine. Generell bekommt so ein Teil hier jeder. Grundsätzlich nicht ungefährlich. Allerdings fahren auch Autos selten viel schneller als 40km/h. Am Tag zumindest. Dennoch, die Straßen sind eng. Unübersichtlich, viele in maximal mittelmäßigem Zustand. Ich war mir meiner Sache dennoch sehr sicher, kann auch Motorrad fahren. So ging es los, leider erst mittags.


      Ich hatte nur zwei Ziele. Nummer eins waren die Tagelalang Reis Terrassen. Ja, touristisch bis zum geht nicht mehr. Aber man kann hindurch ohne komplett durch den Matsch zu laufen. Nach "Spenden" wird man rein gelassen. Es war nicht allzu voll. Es muss in der 7. oder 8. Klasse gewesen sein, da wurde der Reisanbau im Erdkundeunterricht ausgiebig behandelt. Für einen Kilo Reis werden bis zu 5000 Liter Wasser benötigt.






      Nach der dritten Spende hatte ich dann keine Lust mehr. Der Betrag kann zwar frei gewählt werden, aber es stört doch sehr. Sollen sie einen offiziellen Eintritt nehmen und gut. Balis Touristenziel Nummer zwei war der Holy Water Tempel. Auf dem Weg ist mir fast noch das Benzin aus gegangen, habe für 10K halb voll tanken lassen. Die 10K wurden mir später vom Mietpreis sogar abgezogen. Auf dem Weg kam ich wieder an kleinen Dörfern vorbei, an der schönen Seite Balis. Hin und wieder überholte ich unsichere Langnasen mit meinem kraftvollen Honda Vario. 70K KM auf der Uhr und ein defekter E-Starter. Ansonsten tadellos die Karre. Die Fahrt machte Spaß, ich bin schon lange kein Zweirad mehr gefahren. Auch wenn es nur so eine Gurke war, es ist doch immer ein schönes Gefühl. Die Realität holte mich schnell wieder ein. 2K fürs parken, kein Thema. 15K Eintritt. In Ordnung. Die Busladungen an Menschen. Schade. Es war mal wieder extremst voll.






      Das Highlight war der Shopbereich. Ohne zu übertreiben möchte ich behaupten dieser war ebenso groß wie die Tempelanlage. Im Zickzack wird man durch immer schmaler werdende Gänge gelotst. Vorbei an Ständen, die alle das gleiche anzubieten schienen.

      Ich war froh mein Gefährt wieder zu erblicken und beschloss zurück zu fahren.
      Hier mal eine kurze Aufnahme meiner einhändigen Fahrt. Ich hatte mir kürzlich ne sehr günstige Actioncam gekauft. Das Fahren geht echt klar.
      youtube.com/watch?v=4cHWZqcFcAU



      Die 10.000 Zeichen zwingen mich leider zwei Teile draus zu machen!
    • Je näher ich Ubud kam, desto mehr Abgase befanden sich in der Luft. Ein leichter Kopfschmerz setzte ein. Ich war wieder ein Opfer des Massentourismus. Dessen Gefühl konnte ich mich zumindest während der Fahrt teilweise entledigen. Ich bekam ein Gespräch mit indem Ubud gelobt wurde, es sei ja gar nicht so touristisch hier. In welcher Welt leben die bitte? Dennoch hatte ich noch nicht das Bedürfnis zu fliehen. Solange man nicht auf die stinkigen, dreckigen Straßen geht ist die Umgebung ganz angenehm. Den Nachmittag versuchte ich zu schlafen. Dann gab es mal wieder nicht besonders spannendes Essen und ich versuchte direkt wieder so viel Schlaf als möglich zu erlangen.

      Der Wecker klingelt um 1:30 am 17.8. Ich war gespannt was mich erwartet. Mein Gefühl hatte eine Tendenz. Übrigens ist der heutige Tag auch der Unabhängigkeitstag Indonesiens. Viele Flaggen waren überall zu sehen. Nach einem "Frühstück" zum Mt. Batur gekarrt. Dort um 04:00, mit Taschenlampen ausgestattet, eben diesen erklommen. Meine Bergsteiger Nikes leisteten ganze Arbeit, standen den Wanderschuhen der Profis in nichts nach. Ich ahnte, nicht erst als ich den Parkplatz sah, mein Gefühl sollte recht behalten. Als der Weg schmaler und steiler wurde, etwas Kletterei gefragt war, war die zuvor verspürte Anstrengung verflogen. Ich fühlte mich auf die geliebte A40 versetzt. Langsamen Schrittes, primär "Individualtouristen" aus unserem wunderschönen Land geschuldet, ging es hinauf. Trotz der teuren Ausrüstung kamen diese ins Stocken. Blockierten den Weg. Elefantenhosen- und Sportschuträger waren genervt. Durchgeschwitzt und bei kalter Außentemperatur kamen wir oben an. Es war bereits gut gefüllt. Balinesen hatten ihre Zelte aufgeschlagen.
      q.e.d.


      Aufgrund des Feiertags waren heute noch mehr Leute als sonst oben. Herrlich. Zu allem Überfluss war es auch noch sehr wolkig. Ich hatte mehr erwartet. Gut, das war Pech.




      Der Weg nach unten war dafür umso interessanter. Eine Gegend wie sie auch sonst an vielen Orten zu finden ist. Gar nicht tropisch. Ich fand es
      spannend.


      Geduscht, geschlafen und meinen letzten Nachmittag in Ubud genossen. Primär durch nichts tun. Ich musste aber noch zum Ridge Walk. Auf dem Weg dorthin fast erstickt, kam ich nach 15 Minuten an.


      Es war einigermaßen gut besucht. Mit dem richten Licht ließen sich hier sicher fantastische Fotos realisieren, ich gab mich schnell zufrieden.




      Nach einem Schauer noch fix Essen und dann wars das mit Ubud für mich. Am nächsten Tag ging es nach Canggu. Dieser Ort wurde mir empfohlen. Zum chillen gut geeignet. Ein paar Tage finde ich immer ganz angebracht. In den letzten zwei drei Monaten hatten sich 60 Überstunden angesammelt, obwohl ich nicht Vollzeit arbeite. Da passte das ganz gut.
      Allerdings bedeutet das gleichzeitig es gibt nicht viel zu berichten. Von Ubud aus sollte ein UBER keine 150.000IDR kosten, also eins bestellt. Der Fahrer schrieb mir dann ich müsse aber zu einer bestimmten Straße kommen, da er sonst nicht abholen könne. Wegen der Taximafia. Genau das ist auch der Grund warum ich nicht mit dem Taxi gefahren bin. Klar müssen die Leute von irgenwas leben, aber diese unfassbare Abzocke stört mich extremst. Nach über einer Stunde bin ich dann in Canggu angekommen.


      Sehr ruhige Umgebung


      Ich jemanden angesprochen, wollte wissen was man hier machen könne. Er bot mir an mit zum Strand zu kommen. Ich organisierte noch schnell nen Scooter und so fuhren wir, mit jeweils +1 zum Strand. Der Strand ist weder besonders schön, noch besonders schlecht. Das Wetter war nicht atemberaubend. Nach zwei bis drei Stunden wurde es schon langsam dunkel, wir fuhren zurück, danach Essen und das wars im Prinzip auch. Der nächste Tag ist ebenso schnell erzählt. Frühstücken, zum Strand. Nach über drei Jahren wollte ich mal wieder surfen. Ich habe es nur immer mal gelegentlich gemacht, bin also auf jeden Fall noch als Anfänger zu bezeichnen. Das letzte mal am Bondi Beach. Herrlich. Nach zwei Stunden waren wir dann auch schon zu erschöpft. Essen und dann zurück. Die anderen drei sind heute allesamt (getrennt) weiter gezogen. Ich habe den restlichen Tag am Pool des Hostels verbracht. Gleichzeitig habe ich mich etwas über meine "Planung" geärgert. Ich hatte noch vier Tage auf Bali, aber wahrscheinlich würde ich da nichts spannendes mehr machen. Ich hätte Bali noch weiter kürzen sollen.
      Am nächsten Morgen mietete ich mir zum dritten mal einen Scooter. Mal wieder war die Tanknadel schon nahe dem E. Mein Plan war Tanah Lot und danach wohl zum Strand. Bis Tanah Lot waren es 20-30 Minuten und wohl maximal zehn Kilometer. Dort 60K Eintritt bezahlt und 2K fürs Parken. Ich war noch vor elf Uhr da, aber der Parkplatz mal wieder extremst voll. Juhu.


      Zunächst ging ich zu einem "Nebentempel" anschließend zum Postkartenmotiv.


      Auf dem Weg dorthin wurden Tiere gequält. Bestenfalls nur sehr gestresst.


      Ich hatte in den letzten Tagen so viele Tempel gesehen, da beeindruckte es mich gar nicht mehr so. Gibt es für diesen Effekt einen Namen? Man gewöhnt sich einfach dran.




      Noch kurz am Hostel gewesen und umgezogen, sowie mein Handtuch geschnappt. Die Tanknadel war fast komplett unten, aber wird schon reichen. Helm auf und los. Wieder 2K fürs Parken abgedrückt und nochmal kurz mit nem Surfboard ins Meer gestürzt. Später habe ich mir noch ne Kokosnuss für 20K gekauft. Im inneren befinden sich bis zu 1L Kokoswasser. Es schmeckt sehr neutral, aber mir gefällts. Dazu Musik via Spotify und Bali war doch gar nicht so schlecht.
      Gegen 17 Uhr bin ich zurück, an der Bar des Hostels lernte ich ein paar Leute aus England und Schottland kennen. Mit denen verbrachte ich den restlichen Abend. Der nächste Tag startete gegen 10 Uhr. Als ich mir Frühstück kaufen wollte kam einer der Eigentümer auf mich zu. Er hatte offenbar gar nicht geschlafen. Zum Abschied gab es nen Vodka Shot. Um 10 Uhr - geil. Dazu: Seit einiger Zeit habe ich meinen Alkoholkonsum merklich reduziert. Es war jetzt nie wirklich viel, aber ich bin am nächsten Tag lieber fit. Gegen elf ging dann die Fahrt los. Ziel: Kuta. Leider? Leider! Für zehn? Kilometer mal wieder über eine Stunde gebraucht. Durch einge Straßen und 200K ärmer im asiatischen Mallorca angekommen.




      Wie gesagt, meine Planung war bezüglich Bali quasi nicht existent. Beim Check In direkt mal einen late check out bis 20 Uhr verhandelt. Für drei [sic!] Euro. CI war aber erst in zwei Stunden möglich. Daher mal kurz zum Strand spaziert. Auf dem Weg, ohne zu übertreiben, alle zehn Meter belabert worden. Dies kaufen, das kaufen. Very cheap. Motorbike?! Transport. Wahlweise mit angefügten "Brother" Der Stand bestach dann auch durch einen fabelhaften Sand, eine angenehmere Atmosphäre und tolles Wasser. Nicht. Naja, irgendwie würde ich die Tage schon rum kriegen.




      Mit Freunden von zu Hause wäre das vielleicht noch auszuhalten. Aber auch da würde ich andere Ziele präferieren. Wir hatten 2014 mit acht Leuten ein Haus an der Cote Azur gemietet. Das war cool! Das Publikum hier war 1:1 Ballermann. Von diesem halte ich mich allerdings auch fern. Man könnte es Gesocks nennen. Oder Prolls. Mit ihren Bintang Tang Tops, morgens schon voll und wahrscheinlich Kuta noch nicht einmal verlassen. Naja, wenn es denen Spaß macht. Nachdem der CI erledigt war bin ich erstmal schlafen gegangen. Es gab PCs zur freien Verfügung, sodass ich danach davon Gebrauch machte. Auf die unzähligen Clubs hatte ich bei dem Publikum so gar keine Lust.
      Der nächste Tag startete ausnahmsweise mal um acht Uhr. Ich hatte gesehen es gibt einen Wasserpark. 20 Minuten hin gelaufen, 35 Euro gelöhnt und los. Es war sehr leer, konnte alles testen ohne anzustehen. Achterbahnen etc mag ich gar nicht. Aber Rutschen gefallen mir. Die Sicherheit hier war ausgezeichnet. Auch waren die Aufgänge der Rutschen überdacht, respektive im Schatten gelegen.
      Alles in allem hat es mir wirklich gut gefallen.


      Von oben nach unten braucht man sechs Sekunden! Inklusive Falltürstart


      Auch die beiden haben mir gut gefallen. Links ein Trichter, rechts ne Halfpipe


      Es stand nun leider ein weiterer Tag Kuta bevor. Ich schlief solange wie möglich, danach bin ich mal zum Strand spaziert. Die Lust verging schnell, dauernd wurde man belästigt.


      Die Zeit bis zum Abend verbrachte ich im Internet.
      Ich denke über Bali habe ich genug Worte verloren. Alles in allem war es ok. Es gab sehr schöne Orte, Kontakte und allgemein würde ich es noch positiv einschätzen. Aber einmal reicht eigentlich auch. Zumindest sehe ich das jetzt so.
      Mein nächstes Ziel liegt nicht mehr auf dem asiatischen Kontinent.
      Max
    • Hallo Max,

      vielen Dank für Deine beeindruckenden Fotos.
      Sehr schöne Aufnahmen.

      Ich war 1998 und 1999 insgesamt 3 Mal auf Bali und fand es damals absolut toll.
      Damals wurde Bali überwiegend von Australiern und Japaniern besucht.
      Wenn ich Deine Fotos anschaue, bekomme ich einen Schreck. Der Massentourismus schlägt dor wohl gnadenlos zu.
      Das macht dann auch keinen richtigen Spaß mehr.
      Wobei es die lästigen Strandverkäufer schon damals gab.
      Ich hatte nur eine Nacht in Kuta. Mein Strandbadeort war damals überwiegend Sanur.
      Ubud und die Reisterrassen sind ein absoluter Traum und Muss für jeden Balibesucher.

      Obwohl auch Thailand ein sehr schönes Land ist und ich dort gerne hingereist bin, ärgert mich dort auch der Massentourismus.
      Vietnam hat sich auch schon stark verändert.
      Die Welt ist halt klein geworden und viele Urlaubsziele in Nordafrika sind durch den Terrorismus weggefallen.

      Gruß
      Sascha
    • changi schrieb:

      Hallo Max,

      vielen Dank für Deine beeindruckenden Fotos.
      Sehr schöne Aufnahmen.

      Ich war 1998 und 1999 insgesamt 3 Mal auf Bali und fand es damals absolut toll.
      Damals wurde Bali überwiegend von Australiern und Japaniern besucht.
      Wenn ich Deine Fotos anschaue, bekomme ich einen Schreck. Der Massentourismus schlägt dor wohl gnadenlos zu.
      Das macht dann auch keinen richtigen Spaß mehr.
      Wobei es die lästigen Strandverkäufer schon damals gab.
      Ich hatte nur eine Nacht in Kuta. Mein Strandbadeort war damals überwiegend Sanur.
      Ubud und die Reisterrassen sind ein absoluter Traum und Muss für jeden Balibesucher.

      Obwohl auch Thailand ein sehr schönes Land ist und ich dort gerne hingereist bin, ärgert mich dort auch der Massentourismus.
      Vietnam hat sich auch schon stark verändert.
      Die Welt ist halt klein geworden und viele Urlaubsziele in Nordafrika sind durch den Terrorismus weggefallen.

      Gruß
      Sascha
      Das Problem lässt sich auch auf andere Ziele verlagern.
      Am Ende profitiert niemand. Die Touristen bleiben irgendwann weg und dann haben die eine zerstörte Insel.

      Aber kurzfristig denken die meisten nur daran möglichst Profit aus den Touristen zu schlagen.
      Kuba erlebt den Wandel ja inzwischen auch immer mehr.
      Zudem kommen viele Chinesen aus China raus und gerade Asien ist für die natürlich ein nahes und günstiges Ziel.

      Max
    • Down Under!

      Darwin, Northern Territory
      24. + 26. August

      Ich möchte heute eine Ausnahme machen und zunächst die Tage 24. und 26. August zusammenfassen. Der 25. August folgt dann.

      Überraschenderweise konnte mich der UBER Fahrer diesmal sogar vor der Tür abholen. Die fünf Kilometer zum Airport waren in ner halben Stunde bewältigt. Zum Vorfahren werden 4K verlangt, die ich natürlich bezahlen musste, aber hätte ich im Taxi wohl auch. DPS hat das was einige auch an anderen Airports sehen wollen. Eine Siko vor dem CI. Alle Taschen, Koffer und Rucksäcke werden kontrolliert. Ich mags nicht, es verlagert das Risiko eh nur.


      Jetstar war die Airline der Wahl. Australien das Ziel! Ich hatte zwischen Perth und Darwin geschwankt. In MEL und SYD war mir das Wetter zu unbeständig. Im Nachhinein unbegründet, es war zu meiner Reisezeit sehr schön. Zudem ist SYD meine Lieblingsstadt. Perth glänzt im August auch nicht mit beständigem Wetter. Also Darwin. Die ganze Idee kam mir irgendwie in der LOT Lounge in WAW, nachdem ich im Juli mit einem Insassen aus WRO via WAW nach DUS zurück flog. Da passte es gut das Lion Air meinen ursprünglichen Flug nach SIN änderte. Bin gespannt wann, oder ob, ich die Kohle zurück bekomme. Zurück zum Thema: CI war etwas chaotisch, OLCI gar nicht möglich. Bordkarte erhalten, hatte nur nach Fenster gefragt und bekam 5A. Hierfür wird vorab eine nicht so geringe Gebühr verlangt, nur weil es ein Platz vorne ist. An Siko und vorallem Immigration über 30 Minuten gebraucht. Anschließend passierte lange Zeit nix. Um 1:20 wurde schließlich ein Gate bekannt gegeben. Hatte auf FR24 schon gesehen dass der inbound ne Stunde zu spät gestartet war. Die Flugzeiten nach DRW sind immer so bescheiden. Es gibt nur AK und JQ. Beide zu ähnlichen Zeiten.


      Boarding war dann ein walkboarding über den halben Apron um 1:45. Was gibt es schöneres. Mal wieder ein A320, leider fast komplett voll. Habe die 2.5h mehr oder weniger geschlafen. 30 Minuten nach der Zeit gelandet, aufgrund von Platz 5A zügig an der Immigration fertig gewesen. Gibt es in OZ inzwischen gar keine Stempel mehr? Der Herr war etwas verwundert warum man denn für drei Tage ausgerechnet nach Darwin fliegt. Vor der Zoll begegnete mir ein HON von dem ich glaube, dass wir letztes Jahr beide auf LH400 gebucht waren. Zumindest sah er diesem zum verwechseln ähnlich. Dann mit dem Shuttle zu meinem Domizil gefahren.


      Ich konnte sogar schon das Zimmer beziehen. Erstmal vier Stunden geschlafen. Leider war das Zimmer das schlechteste - und teuerste - der Reise.
      Darwin könnte auch jede beliebige US Stadt ähnlicher Größe ersetzen. Der Aufbau ist typisch amerikanisch.



      Wo wir bei USA sind. Es gibt ein WWII Museum, das ebenfalls ein RFDS Museum ist.
      Dorthin begab ich mich dann zu Fuß.
      Kam an einem Park und der harbourfront vorbei




      Auch einen Versuch a lá Elon Musk gibt es hier




      Angekommen


      Darwin wurde '42 von den Japanern auch ziemlich übel erwischt. Im Gegensatz zu Pearl Harblour Opfermäßig weniger stark. Das Museum lohnt sich definitv. Es gibt den Angriff als VR "Erlebnis" aus verschiedenen Perspektiven. Meine erste VR Erfahrung. Und es ist doch anders, als ein einfacher Film. Die gibt es natürlich zusätzlich. Außerdem noch eine andere Visualisierung der Geschehnisse. Dazu Sirenen etc. Es wirkt.




      Wie erwähnt behandelt das Museum auch noch den Royal flying doctor Service. Ausgestellt ist auch eine Pilatus.


      Es wird über die Geschichte, die Aufgaben und das Heute aufgeklärt. Mit 63 Flugzeugen an vielen Standorten wird trotzdem nicht ganz Australien abgedeckt.




      Zum Vergleich. Das Northern Territory ist 4X so groß wie Deutschland. Bei 250K Einwohnern. Respektive 1% der Bevölkerung OZs.
      Danach beendete ich den Tag unspektakulär mit einer durchschnittlichen Pizza und ging früh schlafen, dann ich musste um 5:30 Uhr aufstehen.

      Dazu komme ich erst im nächsten Teil, sodass es jetzt mit dem 26. August weiter geht.
      Eine Freundin hatte mich zwischenzeitlich an meiner neuen Uni immatrikuliert. Ich werde ab Oktober nochmal ein neues Studium aufnehmen. Mit 22, aber was solls. Dahingehend bestünde, theoretisch zumindest, die Möglichkeit eine Zeit lang in Wollongang, südlich von SYD, zu studieren.
      Ich habe jetzt aber wieder gemerkt wie teuer Australien ist. Daher wird das für mich wohl nicht finanzierbar sein. Aber erstmal müsste ich mich genau erkundigen.
      Ich bin ein bisschen an der Esplenade entlang spaziert, danach zum Hafen. Beides äußerst unspektakulär.


      Die australische Taube


      Auch hier gab es wieder ein memorial






      In Darwin scheint kaum was los zu sein, zudem ist es äußert weitläufig und ohne Auto kommt man nicht gut zurecht.
      Es gibt die typischen OZ/NZ Läden.
      Ich war 2013/14 nach meinem Abi einige Zeit in NZ. Die Erinnerungen daran kamen wieder deutlich zurück. Auch hier gibt es viele Working Holiday Leute, im Umkreis einige Plantagen.
      In NZ habe ich insgesamt drei Monate gearbeitet. Es war eine sehr schöne Zeit, wenn auch arbeitsintensiv. Bis zu 84 Stunden pro Woche. Aber es regt einen zum nachdenken an. Auch dazu etwas vernünftiges zu machen, damit man solche Jobs nicht mehr machen muss. Natürlich blöd, dass mein erstes Studium nicht so das Richtige für mich war

      Während ich etwas darüber nachdachte fuhr ich mit dem Bus zurück, verbrachte den restlichen Tag am Pool, kam mit einigen Leuten ins Gespräch. Primär über deren Zeit und Pläne hier in der Region. Es wird zwar gelegentlich darüber gespottet, vor allem wenn es "sponsored by daddy" ist, aber meiner Erfahrung nach ist es das bei den wenigstens. Ich würde es auch jederzeit wieder machen. Schließlich ist daraus wahrscheinlich meine Reisebegeisterung entstanden.

      Der nächste Teil behandelt dann "real Australia"
      Das war auch einer der Gründe für Darwin.
      Max
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